Ärztedenkmal

Auf dem Karlsplatz, unweit des Luther-Denkmals, zwischen Diakonissenhaus und Nikolaikirche steht ein einmaliges Denkmal: Es erinnert an die im Krieg gefallenen Ärzte. Zum 50. Deutschen Ärztetag im Jahre 1926 wurde es unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht vom Ärztevereinsbund, dem Vorgänger der heutigen Bundesärztekammer.

Entworfen wurde das einzige Ehrenmal in ganz Deutschland, das für gefallenen Ärzte errichtet wurde, von Prof. Hugo Lederer aus Berlin. Im Zweiten Weltkrieg wurde es durch Bomben beschädigt, 1949/50 in vereinfachter Form wiederhergestellt. In den 50er Jahren stand aufgrund des schlechten Zustands und wegen der Inschrift "Dulce et decorum est pro patrai mori" (süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben) sogar ein Abriss zur Debatte, der aufgrund von Protesten aus der Ärzteschaft verhindert werden konnte.     

Erst anläßlich des 100. Deutschen Ärztetages 1997 in der Wartburgstadt konnte das Denkmal dann saniert werden - auch dank großzügiger Spenden vieler Ärzte. Es erhielt dabei auch eine neue Inschrift, die auch an die Opfer des Zweiten Weltkrieges und der Gewaltherrschaft erinnert.

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