Aktuelles

Aktuelle Termine finden Sie auch im Veranstaltungskalender

“Rasselbande” - ein neuer Kurs an der Musikschule “Johann Sebastian Bach”

Ein neuer Eltern-Kind-Kurs beginnt am 28. Oktober an der städtischen Musikschule “Johann Sebastian Bach” Eisenach. Das Angebot richtet sich an interessierte Mütter oder Väter, die gemeinsam mit ihrem 12 bis 18 Monate alten Kind Musik machen und sich dazu bewegen möchten. Dabei können sie zugleich ihr Liedrepertoire erweitern sowie Finger- und Kniereiterspiele kennen lernen. Kursleiterin Dina Pfeiffer, eine für die elementare Musikpädagogik ausgebildete Lehrerin, möchte die Türen zur großen Klangwelt ein Stückchen öffnen und Familien musikalische und bewegungsorientierte Impulse auf den Weg geben.

Der Kurs besteht aus acht Unterrichtsstunden, die jeweils dienstags von 10 bis 10.45 Uhr in der Musikschule, Kurstraße 1 stattfinden. Die Kursgebühr beträgt monatlich 23 Euro. Anmeldungen nimmt das Sekretariat der Musikschule (Tel. 03691/798520) entgegen.

Prämie für Musikschule beim Projekt "Energiesparen macht Schule"

Die Musikschule "Johann Sebastian Bach" hat im Jahr 2013 an dem Projekt "Energie sparen macht Schule" teilgenommen. Die Aktion, die eine Zusammenarbeit zwischen der Stadt Eisenach, teilnehmenden Schulen und der e&u energiebüro gmbh ist, hat der Musikschule durch den Einsatz von energiesparenden Maßnahmen eine Prämie von 476,32 Euro eingebracht. Den Betrag übernimmt der Förderverein "Freunde der Musikschule Johann Sebastian Bach", der die Musikschule durch Projekte und die Anschaffung von Unterrichtsmitteln unterstützt.

„Schwarz – weiß und doch in vielen Farben“

Zum „Tag des offenen Denkmals“ am 14. September stellten sich Klavierschülerinnen und –schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ Eisenach mit einer musikalischen Reise durch Eisenach vor. Sie haben das Motto des diesjährigen Denkmaltages „Farbe“ aufgegriffen und nutzen verschiedene Auftrittsorte, um Spenden für einen neuen Flügel zu erspielen. Die Bibliothek des Stadtschlosses, das Reuter-Wagner-Museum, die Predigerkirche und die Alte Mälzerei waren die verschiedenen Stationen.
Der Gesamterlös des der musikalischen Reise am Denkmaltag beträgt 468,25 Euro. Herzlichen Dank für Ihre Spende!
Die Musikschule und der Förderverein befinden sich auf der Zielgeraden einer langen Aktion, bei der Eisenacher Firmen, Unternehmer und private Förderer Geld für ein neues Instrument gegeben haben.

“Durch Rhythmus gemeinsam Musik(er)Leben” - neues Projekt der Musikschule

In der Musikschule “Johann Sebastian Bach” Eisenach startet das Projekt “Durch Rhythmus gemeinsam Musik(er)Leben”. 25 Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Mosewald lernen dabei rhythmische Grundübungen oder bauen eigene Schlaginstrumente.

Die Idee zu dem Projekt entstand in der städtischen Musikschule, nachdem der Verband deutscher Musikschulen (VdM) eine Fördermittel-Zusage vom Bundesministerium für Bildung und Forschung erhalten hatte. Beantragt hatte der Verband finanzielle Hilfe für ein Konzept zu musikalischen Bildungsmaßnahmen für spezielle Zielgruppen.

Mit dem Projekt “Durch Rhythmus gemeinsam Musik(er)Leben” können nun 25 Kinder in zwei Gruppen freie und rhythmische Improvisationsspiele erlernen. Dies ist in ein aufbauendes Unterrichtskonzept eingebunden. Dazu wird regelmäßige montags kostenloser Unterricht in der Mosewaldschule angeboten - um 13.30 Uhr und 14.15 Uhr.

Unter Anleitung üben die Schüler zunächst rhythmische Grundübungen an Kistentrommeln (Cajons) und afrikanischen Bechertrommeln (Djemben). Weiter geht es mit Bodypercussion, bei der mit dem eigenen Körper – beispielsweise mit Hilfe der Hände, Füße oder Finger – Klänge erzeugt werden. Zudem nutzen die Kinder im Projekt-Unterricht verschiedene Alltagsgegenstände und bauen eigene Schlaginstrumente (Percussionsinstrumente).

Kooperationspartner des Projektes sind in Eisenach die Musikschule “J. S. Bach”, die Mosewaldschule und die Caritasregion Südthüringen. Das Projekt läuft bis Dezember 2015 und wird in Eisenach mit 10.611 Euro Fördermitteln unterstützt.
Für die Musikschule betreut Bertram David als Honorarbeauftragter das Projekt. Ihn unterstützen zwei Schulsozialarbeiter der Caritas Südthüringen. Die Instrumente stellt die Fa. Mollenhauer (Fulda) bereit.

Die Eisenacher Musikschule ist Mitglied im VdM, dem Fach- und Trägerverband der rund 950 öffentlichen Musikschulen in Deutschland. Der VdM ist ein wichtiger Partner, um mit musikalischer Bildung die Persönlichkeitsbildung, das Ausdrucksvermögen, Toleranz und Gemeinschaftssinn der Kinder zu stärken.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert unter dem Motto “Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” außerschulische Bildungsmaßnahmen auf dem Gebiet der kulturellen Bildung.

Kursangebot: Die Rasselbande

Erste musikalische Erfahrungen machen die Kinder Leander, Tessa, Mia, Ida, Jari, Malina, Lennard und Lukas.

Gemeinsam mit der Lehrerin Dina Pfeiffer und einem Elternteil sind sie auf der Suche nach interessanten Tönen, bewegen sich zur Musik und probieren aus, wie man ein Instrument zum Klingen bringt.

Sie lernen neue Kniereiter und  musikalische Geschichten kennen und hören, wie die Eltern singen.

 

Die „Rasselbande“ ist ein fünfwöchiges Kursangebot für Kinder zwischen eineinhalb und zwei Jahren in Zusammenarbeit mit der Stillberatung von Anke Werner in der Katharinenstraße.

Schuljahresbeginn in der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ Eisenach

Valentin Wagner lernt mit seinem Lehrer Christopher Stert Gitarre zu spielen

Mit 125 neuen Schülerinnen und Schülern hat das Schuljahr 2013/14 an der städtischen Musikschule „Johann Sebastian Bach“ Eisenach begonnen.

 

Somit lernen im 60. Jahr seit der Gründung der Musikschule 1.030 Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie erlenen ein Instrument zu spielen, musizieren in einem der Ensembles, singen solistisch oder im Chor oder werden in der musikalischen Früherziehung mit den Anfängen der Musik vertraut gemacht.

 

Für vier Instrumente sind derzeit noch einige Anmeldungen möglich – und zwar für Kontrabass, Bassgitarre, Fagott und Oboe.

Beim Gitarrenspiel: Beate Stübing mit ihrer Schülerin Charlotte Böhme.
Auch Hannes Haddaschik (l.) und Nico Semran über sich im Gitarrenspiel.
Ronja Krenz und Carolina Kleppe lernen Akkordeon zu spielen.

Seminare und Workshops in der Musikschule

Lernen Violine zu spielen: Alexandra Landrock (m.) und Emilia Mussow (r.) mit ihrer Lehrerin Angelika Müller

Neu in diesem Schuljahr bietet die Musikschule Seminare in den Ferien oder am Wochenende in der Kurstraße 1 an. Bereits jetzt können sich Interessierte für folgende Workshops anmelden:

 

„Erwachsene Schüler im Klavierunterricht“ - Spiel nach Noten und Gehör
Termin: 21. bis 25. Juli 2014
Kursleiterin: Monica Ripamonti-Taylor

 

Die Kosten betragen je nach Teilnehmerzahl zwischen 20,50 Euro und 56,50 Euro. Bereits angemeldete Schülerinnen und Schüler erhalten eine 50-prozentige Ermäßigung.

Chor "Cantiamo" - offen für alle, die gern singen

Musikalische Vielfalt ist typisch für den Chor „Cantiamo“. Das Ensemble wurde im September 2011 gegründet, zunächst als Mitarbeiterchor der Eisenacher Stadtverwaltung. Mittlerweile gehören aber auch viele andere Menschen zu „Cantiamo“, die sich von den Auftritten des Ensembles zum Mitsingen animieren ließen oder auf anderem Weg dazu fanden. Dirigentin ist die Musikerin und Musiklehrerin Natalia Alencova.

 

Zuhause ist Cantiamo in der Eisenacher Musikschule „Johann Sebastian Bach“. Das mittlerweile rund 25-köpfige Ensemble ist ein Freizeitchor im besten Sinne, offen für alle, die Lust und Spaß haben am Singen. Es ist auch nicht festgelegt auf ein Genre – die Frauen und Männer eint die Freude am Singen.

Zum Repertoire gehören moderne Stücke aus dem Pop von den Beatles („Let it be“) und Abba („Money money“) bis zu „Time to say goodbye“ genauso wie Frühlings- Volks- und Weihnachtslieder, geistliche Werke (J.S. Bach, „Amazing Grace“) und klassische Werke („La donne mobile“, „Come again“).

 

Mittlerweile hatte „Cantiamo“ diverse Auftritte zu ganz verschiedenen Anlässen wie der „Langen Nacht der Hausmusik“, in der Annenkirche und der Georgenkirche, in der Kirche Bischofroda, im Bürgerhaus, zur Saisoneröffnung im Schloss Wilhelmsthal. Traditionell ist der Auftritt zu den Weihnachtskonzerten des Vereins „Kammermusik der Wartburgstadt“ in der Sparkasse.

 

Die Chormitglieder würden sich freuen, wenn der eine oder die andere Lust bekommt, mitzumachen. Die Chorprobe ist immer donnerstags um 18.45 Uhr in der Musikschule in der Kurstraße – hier kann man einfach vorbeischauen und mitsingen!

Kontakt: Musikschule, Sylvia Löchner, Telefon 03691/798520.

Erfolgreicher Workshop für Pop- und Jazz-Sängerinnen und Sänger

Für junge Sängerinnen und Sänger, die sich für Pop und Jazz interessieren, bot die städtische Musikschule „Johann Sebastian Bach“ jetzt einen Workshop unter dem Motto „Jeder kann singen lernen, denn singen ist nicht schwer“ an.

Marie Fofana, selbst eine charismatische Sängerin, vermittelte Grundlagen für eine gesunde Gesangstechnik. Unter ihrer Anleitung erarbeiteten die 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Stimmsounds, mit deren Hilfe Songs abwechslungsreich gestaltet werden können.
Das Programm wurde von den Wünschen der Teilnehmer bestimmt. Jeder konnte einen eigenen Song mitbringen und mit Marie Fofana individuell daran arbeiten.
Die Ergebnisse des erfolgreichen Workshops wurden in einem Abschlusskonzert vor Eltern und Freunden eindrucksvoll präsentiert.

Der Workshop wurde durch die Projektförderung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie die finanzielle Unterstützung des Fördervereins „Freunde der Musikschule Johann Sebastian Bach e.V.“ ermöglicht.

Musikschule: Uraufführung der "Regenbogenmusik"

Einstudieren des Stückes bei einem Probenwochenende

Eine Uraufführung sand bei der städtischen Musikschule „Johann Sebastian Bach“ ins Haus. Im Kunstpavillon in der Wartburgallee erklang zum erstenmal die "Regenbogenmusik“. Das Werk für Violoncello und kleines Orchester wurde von Prof. Reinhard Wolschina im Auftrag der Musikschule komponiert.

Beteiligt waren an der „Regenbogenmusik“ ein Solo-Violoncello, drei Violinen, ein Violoncello, ein Kontrabass, zwei Flöten, Klarinette, Horn, Fagott, Xylophon, Vibraphon, Claves und zwei Congas. Die Uraufführung wurde am 5. Oktober von GMD Carlos Dominguez-Nieto dirigiert. Das Solo-Cello wird von Frederik Hentrich gespielt.

Im Januar 2011 hatten die Musikschüler begonnen, die „Regenbogenmusik“ einzustudieren. Begleitet wurden sie dabei von ihren Lehrerinnen und Lehrern von der Musikschule, teilweise auch von Musikern der Landeskapelle Eisenach.

Die Uraufführung gehört zu einem Projekt zur Neuen Musik, das an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ mit verschiedenen Aktivitäten gestaltet wurde - neben der Uraufführung unter anderem mit Straßenmusik, Vorträgen und weiteren Konzerten. Dabei soll jungen Musikerinnen und Musiker ein behutsamer Zugang zu Kompositionen ermöglicht werden, die im 20. Jahrhundert entstanden sind.

GMD Carlos Domiguez-Nieto (ganz rechts) leitet die Proben und die Uraufführung

Selma-Lotta Richter ist die 1000. Schülerin an der Musikschule

Selma-Lotta Richter mit ihrem Lehrer Michael Funk ...
und bei der Begrüßung mit Musikschulleiterin Sylvia Löchner (li) und Bürgermeisterin Ute Lieske (re)

Die städtische Musikschule „Johann Sebastian Bach“ Eisenach ist eine renommierte Einrichtung mit stetig steigenden Schülerzahlen. Nun fing die 1000. Schülerin an. Selma-Lotta Richter absolvierte heute (3. Juni) ihre erste Klarinettenstunde bei Lehrer Michael Funk. Bürgermeisterin Ute Lieske und die Leiterin der Musikschule, Sylvia Löchner, begrüßten die neue Schülerin und wünschten ihr viel Erfolg. Selma-Lotta ist 11 Jahre alt und kommt aus Creuzburg.

Die 1000. Schülerin ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Musikschule. 1989 gab es hier 327 Schüler - diese Zahl war in der DDR staatlich vorgeschrieben. Sie stieg dann bis 1993 auf über 800, erreichte 2003 die 900er-Marke und ist nun so hoch wie nie zuvor.

 

Heute arbeiten 16 hauptamtliche Lehrerinnen und Lehrer sowie 31 Honorarkräfte an der Schule, die ihren Sitz in der Kurstraße 1 hat. Da etliche der 1000 Schüler weitere Instrumente lernen, sind in der Schule sogar 1.300 Anmeldungen registriert.
Am beliebtesten sind nach wie vor die Tasteninstrumente (290 Schüler, davon 240 Klavier), aber auch die Zupfinstrumente (175, davon 130 Gitarre). Es folgen die Streichinstrumente (100, davon ca.70 Violine), die Holzblasinstrumente (90, davon ca. 50 Blockflöte), Gesang (55 Schüler), Schlagzeug (42) und die Blechblasinstrumente (38)
250 Schülerinnen und Schüler besuchen die musikalischen Grundfächer - Musik-Reise, Musik-Garten, Musikalische Früherziehung - und Orientierungskurse wie das Instrumentenkarussell und die musikalische Vorschule.
In den Ensembles Kinderchor, Kammermusik, Jugendsinfonieorchester und Bigband spielen ergänzend 170 Schüler, die Musiklehre verzeichnet rund 70 Schülern.
Dazu kommen 12 junge Menschen, die an der Musikschule eine studienvorbereitende Ausbildung absolvieren (Förderunterricht)

 

Die Altersstruktur:
geboren 2005 und später: 179 Schüler/innen (90 weiblich/89 männlich)
geboren 2001 bis 2004: 273 Schüler/innen (148/ 25),
geboren 1996 bis 2000: 316 Schüler/innen (181/135),
geboren 1992 bis 1995: 98 Schüler/innen (52/46),
geboren 1985 bis 1991: 25 Schüler/innen (6/19),
geboren 1950 bis 1984: 102 Schüler/innen (59/ 43),
geboren 1949 und früher: 7 Schüler/innen (4/3)

 

Die städtische Musikschule Johann Sebastian Bach ist auch ein wichtiger Faktor im Veranstaltungsleben der Stadt. 2010 wirkten Schüler und Lehrer bei insgesamt 196 Veranstaltungen mit - öffentliche, aber auch einige interne. Dabei hatten sie insgesamt rund 19.000 Zuhörer. Herausragende Ereignisse sind beispielsweise die gemeinsamen Konzerte mit der Landekapelle („Zukunftsmusik“), das Weihnachtskonzert in der Georgenkirche, die Serenaden und Konzerte der Jüngsten im Bachhaus und viele weitere mehr.

Projekt "Neue Musik" - Komponist zu Gast

Einen interessanten Nachmittag konnten Interessierte kürzlich in der Musikschule „ Johann Sebastian Bach“ verbringen. Im Rahmen eines vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur geförderten Projektes zur Neuen Musik stellte sich Professor Reinhard Wolschina (rechts im Bild) vor.

Er ist seit 1987 Dozent an der Hochschule für Musik „ Franz Liszt“ in Weimar, seit 1991 ist er Professor für Komposition und Musiktheorie. Druckfrisch präsentierte er seine neuste Komposition - die „Regenbogenmusik“. Das Stück entstand im Auftrag der Eisenacher Musikschule für ein speziell besetztes kleines Schülerorchester und einen Solocellisten.
Schülerinen und Schüler sowie Lehrer konnten sich bei der Veranstaltung mit Fragen zum Notenbild aber auch mit allgemeinen Fragen zur Musik an ihn wenden.

Der Gast stellte sich am Flügel auch musikalisch vor. Gemeinsam mit dem Flötisten Joy Dutt spielte er Musik von Jules Mouquet, Antonin Dvorak und eigene Stücke. Als Rarität konnte man in diesem Konzert die Querflöte als Bassflöte hören (Foto). Ihr warmer Ton begeisterte Schülerinnen und Lehrerinnen gleichermaßen, sodass alle die Gelegenheit zum Fachsimpeln und Probespiel nutzten.

Das Auftragswerk „Regenbogenmusik“ soll im Frühjahr 2011 in Eisenach uraufgeführt werden.

 

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