Ehemaliges FER-Gelände (Stadtumbaugebiet Oppenheimstraße)

Diese ca. 2,1 Hektar große Industriebrache ist eingebettet in das gründerzeitliche Stadtgebiet „Oppenheimstraße“ nördlich der Eisenacher Altstadt, das durch starke Durchmischung von Wohn- und Gewerbestandorten geprägt wird. Wegen des hohen Anteils an leerstehenden sanierungsbedürftigen Wohngebäuden und Gewerbebrachen wurde das Stadtgebiet als Stadtumbaugebiet ausgewiesen.

 

Das Hauptziel im Stadtentwicklungskonzept der Stadt Eisenach ist die Stärkung der Wohnfunktion unter Berücksichtigung bestimmter Nutzungsbereiche, ausgehend von dem an der Südgrenze liegenden Immissionskorridor von Bahn und Altstadttangente Rennbahn.

 

In dem 2008 erarbeiteten städtebaulichen Konzept „Mühlhäuser Straße/ Oppenheimstraße“ wurden die Entwicklungsziele präzisiert. Dabei stellt sich die FER- Brache (FER = ehem. volkseigener Betrieb VEB Fahrzeugelektrik Ruhla) aufgrund der weit ausstrahlenden negativen Wirkung als 1. Schlüsselprojekt für die Entwicklung des gesamten Gebietes zwischen Rennbahn, Mühlhäuser Straße und der Hörsel dar.

 

Eine Untersetzung des Konzeptes erfolgte durch ein Gutachten zur Lärmbewertung. Dabei hat nur eine mindestens 3-geschossige, geschlossene Bebauung entlang der Rennbahn eine hinreichende lärmmindernde Wirkung auf das gesamte Wohngebiet.

Zur weiteren Entwicklung wurde - im Konzept sowie im Gutachten - die Aufstellung eines Bebauungsplans über mehrere Quartiere einschließlich dem FER-Gelände vorgeschlagen.

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