Stadt Eisenach ist 100. Fairtrade Town

Die Stadt Eisenach trägt den offiziellen Titel "Fairtrade Town". Mit diesem Titel werden Städte ausgezeichnet, in denen der faire Handel mit Produkten aus der "Dritten Welt" praktiziert und gefördert wird.

 

Ein Schild im Eingangsbereich der Stadtverwaltung weist alle Besucher darauf hin, dass Eisenach als  100. "Fairtrade Town" in Deutschland ausgezeichnet wurde. 

„Der faire Handel ist eine wunderbare Erfolgsgeschichte“, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf. Denn jeder kann mit seinem persönlichen Handeln ein Stück mehr Gerechtigkeit und Solidarität in die Welt und auch nach Eisenach bringen. In Eisenach werden fair gehandelte Produkte von vielfältigen Händlern und Institutionen zum Verkauf angeboten. Mit dabei sind verschiedene Supermärkte, Blumenläden, Hotels, Cafés, der Markt der Völker oder das Lutherhaus.

Fairtrade-Stadt Eisenach bei Bundeswettbewerb ausgezeichnet

Die Stadt Eisenach hat sich in diesem Jahr an dem bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2015“ beteiligt. Die Eisenacher Steuerungsgruppe hatte dafür das Projekt der „Eisenacher Schokolade“ eingereicht, deren Zutaten aus fairem Handel stammen. Dabei werden für den verwendeten Kakao angemessene Preise bezahlt, damit die Produzenten ihren Lebensunterhalt besser finanzieren können.
Die „Fairtrade Town“ Eisenach wurde im Rahmen des Wettbewerbs mit einer Urkunde ausgezeichnet, die das Projekt als vorbildliche und innovative Aktivität zur Stärkung des Fairen Handels hervorhebt. Zudem ist die Stadt eingeladen, im nächsten Jahr an zwei Veranstaltungen zum bundesweiten Erfahrungsaustausch der Fairtrade-Städte teilzunehmen.

Sieger des Wettbewerbes und damit „Hauptstadt des Fairen Handels 2015“ wurde die Stadt Saarbrücken. In diesem Jahr hatten sich 84 Kommunen mit 818 Projekten an dem Wettbewerb beteiligt. Den Titel „Hauptstadt des Fairen Handels“ verlieh die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) zum siebten Mal. Städte und Gemeinden in Deutschland waren aufgerufen, sich mit Aktivitäten und innovativen Maßnahmen zur Stärkung des Fairen Handels zu beteiligen.

Eisenach bleibt weiterhin eine “Fairtrade-Stadt”

Die Stadt Eisenach darf weiterhin den Titel “Fairtrade-Stadt” tragen. Das hat der Verein TransFair e.V. (Fairtrade Deutschland) offiziell mitgeteilt. Seit 2012 ist die Wartburgstadt eine von mehreren hundert Städten in Deutschland, in der der faire Handel praktiziert wird. Der Titel ist jeweils zwei Jahre gültig. Um den Titel weiterhin zu führen, muss anhand festgelegter Kriterien nachgewiesen werden, dass Produkte aus der “Dritten Welt” gehandelt und gefördert werden. Das ist Eisenach erfolgreich gelungen.

 

“Ich bin froh, dass sich bei uns so viele Menschen und Institutionen an dieser Idee beteiligen”, sagt Oberbürgermeisterin Katja Wolf. “Jeder kann mit seinem Persönlichen Handeln ein Stück mehr Gerechtigkeit und Solidarität in die Welt und auch nach Eisenach bringen.”

In der Wartburgstadt bieten viele Händler und Institutionen fair gehandelte Produkte an.
Mit dabei sind verschiedene Supermärkte, Blumenläden, Hotels, Cafés, der Markt der Völker oder das Lutherhaus. In regelmäßigen Abständen finden Verkostungen fair gehandelter Produkte statt. Hinzu kommen Infostände mit Ausschank von fair gehandeltem Kaffee oder zum Beispiel ein Kurs zum Thema “Fairer Handel” an der Eisenacher Volkshochschule.

 

Eine faire Stadtschokolade gibt es bereits. In Planung ist eine Fair Trade-Landkarte für Eisenach sowie eine verstärkte Zusammenarbeit mit Bildungsträgern

Fair gehandelte Stadtschokolade

Das Besondere an der Eisenacher Stadtschokolade: Die Schokolade ist eine fair gehandelte süße Leckerei. Das bedeutet, dass die Zutaten aus fairem Handel stammen. Dabei werden für den verwendeten Kakao angemessene Preise bezahlt, damit die Produzenten ihren Lebensunterhalt besser finanzieren können.

Fairer Handel in Eisenach gut etabliert: Aufruf an alle Anbieter

Die Steuerungsgruppe, die sich in Eisenach um das Thema fairer Handel kümmert, ist gerade dabei sich einen Überblick über sämtliche Anbieter von fair gehandelten Produkten in der Wartburgstadt zu verschaffen. Damit die Liste möglichst vollständig ist, werden alle Händler oder Institutionen, die fair gehandelte Produkte anbieten, gebeten, sich bei der Stadtverwaltung zu melden. Kontakt: Stadtverwaltung Eisenach, Christiane Leischner, Markt 1, 99817 Eisenach, Mailkontakt, 03691/670-153.

 

Eisenach trägt seit 2012 den Titel “Fairtrade Town”. Mit diesem Titel werden Städte ausgezeichnet, in der der faire Handel mit Produkten aus der “Dritten Welt” praktiziert und gefördert wird. Fair gehandelte Produkte werden in der Stadt von vielfältigen Händlern und Institutionen zum Verkauf angeboten. Mit dabei sind verschiedene Supermärkte, Blumenläden, Hotels, Cafés, der Markt der Völker oder das Lutherhaus.

 

Eine vollständige Liste aller Anbieter ist auch deshalb wichtig, weil die Stadt ihren Titel “Fairtrade Town” behalten möchte. Dazu muss neben anderen Kriterien auch der Nachweis erbracht werden, welche Händler welche Produkte im Sortiment haben.

 

Der faire Handel ist eine Erfolgsgeschichte – auch in Eisenach. In regelmäßigen Abständen finden zum Beispiel Verkostungen fair gehandelter Produkte statt. Obwohl der Gedanke des fairen Handels in Eisenach gut etabliert ist, sind neue Mitstreiter jederzeit herzlich willkommen. Die Steuerungsgruppe rund um ihre Vorsitzende Roswitha Weißschnur freut sich, wenn die  Eisenacher Produktpalette wächst und neue Händler/Anbieter dazukommen.

Der Verein TransFair

Der Verein „TransFair“ startete 1992 seine Arbeit. Ziel war es, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. „Fairtrade Towns“ gibt es seit dem Jahr 2000. Mittlerweile sind mehr als 1100 Städte in 24 Ländern weltweit mit diesem Titel ausgezeichnet worden. Seit Januar 2009 beteiligt sich auch Deutschland an dieser Aktion.

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