Projekte und Veranstaltungen

4. Marktplatz für Gemeinnützige und Unternehmen in Eisenach

Beim 4. Marktplatz für Gemeinnützige und Unternehmen wurden 55 Vereinbarungen getroffen

Zum vierten Mal fand Anfang Oktober der „Marktplatz für Gemeinnützige und Unternehmen“ statt. Die Veranstalter – die Freiwilligen-Agentur Eisenach und das städtische Sozialamt – hatten diesmal das Gebäude des Wartburg-Radios als Veranstaltunsort gewählt. Insgesamt wurden 55 Vereinbarungen abgeschlossen, 20 gemeinnützige Einrichtungen und 10 Firmen konnten begrüßt werden.

Das erfahrene Expertenteam Martin Ruhkamp und Holger Sakuth prüften die Vereinbarungen und besiegelten sie zum Schluss, so dass für alle Geschäftspartner verlässliche Verträge zustande kamen. So bietet beispielsweise die Polizei Austauschschülern aus den Eisenachern Partnerstädten Praktikumsplätze an und bekommt dafür Vorträge über die Partnerstädte vom Städtepartnerschaftsverein. Vereinbart wurde auch, dass der Kindergarten „Spatzennest“ von der Firma Lindig Kindertretstapler zum Kindergartenfest erhält. Dafür erfreuen die Kinder mit einem bunten Programm die Mitarbeiter der Firma Lindig.

Neben Vereinen, die bereits mehrmals am „Marktplatz“ teilnahmen, konnten auch neue Teilnehmer gewonnen werden, die sich von der Idee anstecken ließen.
Es konnten auch Gäste aus dem Wartburgkreis begrüßt werden, die im nächsten Jahr einen Marktplatz starten möchten und sich hilfreiche Tipps vor Ort holen konnten.

Die Veranstalter bedanken sich beim Team des Wartburg-Radios für die Gastfreundschaft, bei den Mitgliedern des Seniorenbeirates für die Versorgung und bei der Thüringer Ehrenamtsstiftung für die Förderung und allen, die mitgeholfen haben und die Idee des Marktplatzes in Eisenach unterstützen.

Bildungsnetz für bürgerschaftlich Engagierte

Die Thüringer Ehrenamtsstiftung bietet seit dieser Woche im Internet ein „Bildungsnetz für bürgerschaftlich Engagierte u/ü 50“ an - unter: www.bildungsnetz-fuer-engagierte.de  Auf dieses Angebot möchte die Stadtverwaltung Eisenach hinweisen.

In dem Bildungsnetz können sich Ehrenamtliche jeden Alters über Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote im Freistaat Thüringen informieren und sich auch gleich direkt anmelden. Andererseits sind Anbieter von Qualifizierungen aufgerufen, ihre Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote für engagierte Thüringerinnen und Thüringer in dieses Bildungsnetz selbständig einzutragen.

Weitere Information und Beratung: Thüringer Ehrenamtsstiftung, Löberwallgraben 8, 99096 Erfurt, Tel.: 0361/ 26289841, E-Mail: neumann(at)thueringer-ehrenamtsstiftung.de

4. Thüringer Schülerfreiwilligentag war ein Riesenerfolg

Bereits zum 4. Mal engagierten sich Schülerinnen und Schüler ehrenamtlich einen ganzen Tag lang. In diesem Jahr waren es in Eisenach knapp 250 engagierte Helfer. In unterschiedlichen Einrichten – beispielsweise Pflegeheime, Kindergärten, Museen, Horte, Schwimmbad, Stadion, Wartburg-Radio und vielen mehr - zeigten Schüler, dass sie Spaß am Ehrenamt haben und auch weiterhin ehrenamtlich tätig sein möchten.
Oberbürgermeister Doht (SPD) begrüßte die Schülerinnen und Schüler auf dem Eisenacher Marktplatz und war überwältigt von der Schüleranzahl und sagte: „Ein tolles Bild, soviel Engagierte zu sehen.“
Heike Apel von der Freiwilligenagentur in Trägerschaft der Diako Westthüringen gGmbH organisierte den Schülerfreiwilligentag und war wirklich sehr froh, dass alle Schülerinnen und Schüler untergekommen sind, denn dies war wirklich ein großer Kraftakt.

Der Schülerfreiwilligentag wurde vom Wartburg-Radio, dem Kulturmagazin der Wartburgstadt Eisenach sowie von der örtlichen Presse begleitet und dokumentiert, was man sehr schön aus den unterschiedlichsten Berichten entnehmen konnte.

Natürlich hab es eine Abschlussveranstaltung als kleines Dankeschön für die ehrenamtliche Arbeit, das Wartburg-Radio 96,5 machte Interviews mit den freiwilligen Helfern und jeder konnte so noch einmal einen kleinen Einblick in seine Arbeit geben.
An der großen Abschlussveranstaltung nahmen teil Bürgermeisterin Ute Lieske, Schulamtsleiter Gerhard Lorenz, die Seniorenbeauftragte der Stadt Eisenach, Schwester Helga Schöller, Oberin Phieler vom Diakonissenmutterhaus sowie Vertreter der Einsatzorte und Schulen, politische Vertreter und auch Eltern. So konnten die Schülerinnen und Schüler auch erkennen, dass die Arbeit von allen Seiten gewürdigt wurde.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Einsatzorte und vielen Dank für die Bereitschaft. An dieser Stelle sei schon gesagt , das der 5. Thüringer Schülerfreiwilligentag am 7. Juni 2012 stattfinden wird.

Ein großer Dank gilt den ehrenamtlichen Begleitern und Helfern vor Ort, insbesondere dem Seniorenbeirat, welche beim Aufbau und Abbau sowie bei der Durchführung der Abschlussveranstaltung mit tätig waren. Besonderer Dank geht auch an den Bikerstammtsich Hoferbertaue an Frank Hermanns und Guido Höding.

Es war ein sehr gelungener Tag!

Abschluss des Modellprogramms „Aktiv im Alter“ in Eisenach

Die aktive Beteiligung der älteren Menschen zu fördern und zu unterstützen war die Aufgabe des Modellprogramms „Aktiv im Alter“, das 2008 vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufen wurde und das zum Ende des Jahrs 2010 ausläuft. Eisenach hatte sich beworben und erhielt mit 150 anderen Kommune den Zuschlag.

Zum Abschluss und zu einer Auswertung des Programms „Aktiv im Alter“ in Eisenach trafen sich vergangene Woche die ehrenamtliche Mitarbeiter der Freiwilligen-Agentur und aus verschiedenen Projekten.
- Hauptaugenmerk wurde in Eisenach auf das Miteinander der verschiedenen Generationen gelegt. Die Bedürfnisse der Senioren dürfen nicht zu Lasten anderer gehen, sondern sollen im Einklang geklärt werden. Festgestellt wurde dabei auch, dass der Seniorenbeirat eine aktive Interessenvertretung ist und die Stadt Eisenach gut aufgestellt ist.
- Nach einem Fachtag mit Bürgerforum im April dieses Jahres entwickelten sich mehrere Projektideen, die inzwischen umgesetzt wurden: So hat sich im Wartburg-Radio 96,5 eine Seniorenredaktion gegründet, die Probleme und Themen von älteren Menschen aufgreifen und bearbeiten. Außerdem gründete sich im Juni eine Selbsthilfegruppe, um eine Lobby für pflegende Angehörige zu schaffen.
- Erstmals wurde im Rahmen der diesjährigen Seniorenwoche eine Seniorenmesse unter dem Motto „Aktiv im Alter“ veranstaltet. Hierbei konnten sich Seniorinnen und Senioren über die vielfältigen Angebote für diese Altersgruppe informieren und auch selber aktiv werden.
- Mit Unterstützung der Freiwilligen-Agentur der Diako Westthüringen können Menschen in ehrenamtliche Strukturen gebracht werden. Eine Vielzahl von Projekten läuft in diesem Rahmen und wird auch fortgesetzt. Dabei wird beispielsweise das Erfahrungswissen Älterer rege genutzt.

Festgestellt wurde aber auch, dass die Angebote und Anbieter für Seniorenarbeit sich besser untereinander vernetzen und austauschen müssen. Viele Angebote sind nicht hinreichend bekannt.

Ein weiteres Ziel wird die Gewinnung neuer Ehrenamtlicher sein. Ehrenamt soll möglichst als eine Option für den wohlverdienten Ruhestand gesehen werden. Seit dem Jahr 2008 entstanden deutschlandweit im Rahmen des Programms „Aktiv im Alter“ rund 1.500 Projektideen.
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Hermann Kues, würdigt dieses Engagement: „In unserer Gesellschaft stecken enorme Kräfte. So auch die Zeit und die Bereitschaft der älteren Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung zu übernehmen und sich zu engagieren. Unsere Gesellschaft profitiert von dem Wissen und der Erfahrung der älteren Generation. Es ist deshalb ein großer Erfolg, dass wir mit „Aktiv im Alter“ deutschlandweit über 3.700 ältere Menschen erreicht haben, die sich nun in ihrer Kommune aktiv einbringen.“

Fotoausstellung „Ehrenamt im Bild“ – Publikumspreis verliehen

Die erste Fotoausstellung „Ehrenamt im Bild“ in Eisenach war von September bis November 2010 im Stadtschloss ausgestellt. Die Besucher konnten ihr Lieblingsfoto auswählen und ihre Favoriten benennen – und damit über die Vergabe des Publikumspreises bestimmen.
Zum Ende der Fotoausstellung wurden die Gewinner des Publikumspreises in festlichem Rahmen von Bürgermeisterin Ute Lieske ausgezeichnet. Sieger des Publikumspreises ist der Förderverein Freunde des Thüringer Museums. Den zweiten Platz belegte Uwe Hörschelmann - Freiwillige Feuerwehr Stregda, den dritten Platz Brigitte Rinck - Selbsthilfegruppe "Frauen nach Krebs".
Alle Teilnehmer der Fotoausstellung „Ehrenamt im Bild“ waren zu dieser Abschlussveranstaltung und als Dankeschön zu einem Porzellanfrühstück in das Thüringer Museum eingeladen.

Die in der Ausstellung gezeigten Fotos dokumentierten das vielseitige ehrenamtliche Engagement in Eisenach. Sie wurden zu einem Fotowettbewerb eingesandt, den die Stadt Eisenach gemeinsam mit der Thüringer Ehrenamtsstiftung ausgeschrieben hatte. Über sechzig Fotos sind auf den öffentlichen Aufruf hin zu diesem Wettbewerb eingereicht worden. Zu sehen waren beispielsweise Jugendliche beim Aufbau der Bühne für das Festival „HipHop meets Minnesang“ auf der Wartburg oder bei der Ausbildung der Jugendfeuerwehr Stregda. Aber auch Selbsthilfegruppen und Serviceclubs zeigen ihre Arbeit.

1. Platz und Sieger des Publikumspreises: Förderverein Freunde des Thüringer Museums.
2. Platz: Uwe Hörschelmann - Freiwillige Feuerwehr Stregda
3. Platz: Brigitte Rinck - Selbsthilfegruppe "Frauen nach Krebs".
mit in der Ausstellung - Fotos aus der "Alten Posthalterei"

Selbsthilfegruppe „Pflegende Angehörige“ sucht Helfer

Im Juni dieses Jahres hat sich in Eisenach die Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige gegründet. Ziel der Gruppe ist es, Menschen, die einen Angehörigen pflegen, Mut zu machen, Erfahrungen auszutauschen und ihnen das Gefühl geben, dass sie mit ihrer Situation nicht allein sind. Denn das Motto der Gruppe lautet „Pflege kann nur gut gehen, wenn es dem Pflegenden gut geht.“

Bei den ersten Treffen wurde schnell klar, dass die Pflege zu Hause mit organisatorischem Geschick verbunden sein muss. Pflege zu Hause bedeutet tagtäglich einen enorm hohen Zeitaufwand für die Angehörigen. Pflegedienste übernehmen mit ihren Angeboten einige der Betreuungsaufgaben. Aber die Angehörigen sind für die Pflegebedürftigen 24 Stunden am Tag die wichtigsten Ansprechpartner. Doch die Angehörigen benötigen auch Zeit, neben der Pflege und Betreuung ihren eigenen Alltag zu bewältigen und auch selbst wieder Kraft zu tanken.

Aus diesem Grund werden Interessierte gesucht, die sich um einen Pflegebedürftigen ehrenamtlich kümmern möchten. Dabei geht es nicht um pflegerische Aufgaben, sondern um Angebote wie Spazierengehen, Vorlesen oder Unterhalten. Die Helfer können damit zugleich den pflegenden Angehörigen den Alltag erleichtern.

Die Selbsthilfegruppe trifft sich das nächste Mal am Mittwoch, 1. Dezember, 16.30 Uhr in der Georgen-Apotheke Am Schwarzen Brunnen, Georgenstraße18-22. Dort können Interessierte erste Kontakte zu den Familien knüpfen und miteinander ins Gespräch kommen. Aber auch wer selbst einen Angehörigen pflegt, ist zu diesem Treffen herzlich eingeladen.

Für weitere Informationen stehen Ulrike Quentel, Tel.: 03691 / 670160 oder Ekkard Meyer von der Georgen-Apotheke Am Schwarzen Brunnen, Tel.: 03691 / 742474 gern zur Verfügung.

Eisenach nimmt am Bundesprogramm „Aktiv im Alter“ teil

Die Stadt Eisenach gehört zu den Kommunen, die für das Bundesprogramm „Aktiv im Alter“ ausgewählt wurden. Bundesweit hat das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend 100 Kommunen aus 400 Bewerbern ausgewählt.
Die Stadt Eisenach erhält für die Umsetzung des Programms 10.000 Euro Fördermittel vom Bundesministerium. Das städtische Sozialamt wird sich mit Trägern der Seniorenarbeit in Eisenach in Verbindung setzen und beraten, wie das Programm mit Leben erfüllt werden kann.

Ziel des Programmes „Aktiv im Alter“ ist es, verbesserte Rahmenbedingungen für das Engagement von Seniorinnen und Senioren zu schaffen und älteren Menschen mehr Möglichkeiten zum Mitgestalten und zur Mitentscheidung zu geben. Neben einer Bedarfsplanung, Angeboten zum Mitmachen und Bürgerforen sollen aktive Beteiligungsformen dazu dienen, ein Leitbild für unsere Kommune unter dem Motto „Wie wollen wir morgen leben?“ zu entwerfen. In einem nächsten Schritt sollen konkrete Projekte entwickelt und aufgebaut werden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Programmes ist die Gewinnung neuer ehrenamtlicher Kräfte unter den Senioren, die sich für eine lebens- und liebenswerte Stadt engagieren und ihre langjährigen Erfahrungen einbringen. Dieser Ansatz sollte auch über den Förderzeitraum hinaus Bestandteil von aktiver Seniorenarbeit in Eisenach sein.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.aktiv-im-alter.de .

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