Stadtmauer

Die Eisenacher Stadtmauer wurde vermutlich im 12. Jahrhundert angelegt (erste urkundliche Erwähnung 1216). Es gab 10 Aufstiegs-, 7 Wach- und 5 Tortürme sowie davor liegende Gräben und Wälle. Die Stadtmauer war insgesamt 2,84 Kilometer lang, 8 Meter hoch und 1,25 bis 2,50 Meter breit. Bis 1832 wurden die Stadttore allabendlich geschlossen.

Im 19. Jahrhundert wurde die Mauer größtenteils geschleift - die Industrialisierung veränderte das bis dahin noch mittelalterlich anmutende Eisenach grundlegend. (1837: 9000 Einwohner, 1900: 31.000 Einwohner). Die Mauer mußte für neue Wohngebiete, Straßen und Fabriken weichen.
Seit den 1970er Jahren stehen die Reste der Stadtmauer unter Denkmalschutz. Erhaltene Teile finden sich in der Domstraße, entlang des Alten Friedhofs, Am Hellgrevenhof, Am Annenstift, Hinter der Mauer, in der Grimmelgasse und im Bereich Schillerstraße.

Als einziges Tor aus der Stadtmauer ist bis heute das Nicolaitor erhalten. Doch auch der Storchenturm (ein alter Wach- und Gefängnisturm), der Glockenturm in der Domstraße und der Aufstiegsturm im Goethegarten (Foto) sind Teile der ehemaligen Stadtmauer.

Die noch vorhandenen Reste der Stadtmauer werden schrittweise saniert.
 

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