Der Stadtpark

 

Der 26,7 Hektar große Stadtpark einschließlich des Stadtwalds liegt oberhalb der Bahnhofstraße und der Wartburgallee. Er ersteckt sich bis zur Höhe des Goldberges und hat zusammen mit anderen Landschaftsbereichen einen unmittelbaren Übergang zum Thüringer Wald.
Der Stadtpark liegt nahe der Innenstadt und ist vom Karlsplatz aus in drei Minuten erreichbar.

Ende der 30er Jahre des 19.Jahrhunderts erwarb Friedrich Eichel die Fläche am "Goldtberg" und ließ diese durch den Gartenkünstler Eduard Petzold von 1841 bis 1844 in einen Landschaftsgarten umwandeln. Von 1890 bis 1892 baute die Familie Eichel-Streiber ein schlossähnliches Gebäude im spätgotischen Stil in die Mitte des Parkes (das heutige Landeskirchenamt - Bischofssitz der ev.-luth. Landeskirche).
Durch den Zukauf weiterer Grundstücke und die Einbeziehung in die vorhandene Anlage veränderten sich Wege- und Wasserführung. In der Zeit des königlich-sächsischen Gartendirektors Max Bertram änderte sich auch der Gartenkunst-Stil in Eisenach. Als Bertram 1902 eine Neuauflage des "Lehrbuches der schönen Gartenkunst" seines Lehrmeisters Gustav Meyer bearbeitete, lieferte er damit einen ausführlichen Ergänzungsband, in dessen Mittelpunkt er die Erweiterung der "Pflugensberger Anlage" rückte. Sie bildete für ihn das Muster, an dem er Anfänger in allen technischen Einzelheiten moderner Gartenkunst schulen wollte.
Seit einigen Jahren wird der Stadtpark wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt, unter anderem werden alte Sicht-Achsen freigeschnitten (siehe Fotos rechts)
Grundlage für die Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen ist ein im April 2001 erarbeitetes Parkpflegekonzept, bei dem gartenhistorische und denkmalpflegerische Aspekte eine wichtige Rolle spielen.

 

 

 

 

 

 

 





 

 

 

 

    Blick vom Stadtpark zur Stadt (2002)                 Blick vom Stadtpark zur Stadt (2003)

 

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